Neuigkeiten zu den Themen Spielerschutz, Glücksspielsucht und Prävention

Präventionsschulungen in NRW

Alle Mitarbeiter in Spielhallen müssen in der Früherkennung problematischen und pathologischen Spielverhaltens geschult werden. So gibt es der Glücksspielstaatsvertrag vor. Einige Bundesländer haben spezifische Anforderungen an diese Schulungen erlassen. So auch das Land Nordrhein-Westfalen. Heute informieren wir Sie detailliert darüber, welche Mitarbeiter welche Schulung absolvieren müssen.
YouTube-Stars, oder sogenannte YouTuber, sind die Helden heutiger Teenager. Junge Menschen schauen nicht mehr herkömmliches Fernsehen oder lesen Zeitung, sie folgen jemandem wie LeFloid, der im letzten Jahr auch Kanzlerin Angela Merkel interviewte, über das Videoportal YouTube.

Bianca Heinicke, Gronkh, Dagi Bee und Simon Desue gehörten im Oktober 2016 zu den 10 erfolgreichsten YouTubern in Deutschland. Die Namen sagen Ihnen gar nichts? Der nächsten Generation sagen sie sehr viel. Viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene folgen ihren Stars und Idolen über deren YouTube-Kanäle, hören ihre Meinungen an uns lassen sich von ihnen beeinflussen. Umgekehrt heißt das natürlich, dass den YouTube-Stars ein enormes Maß an Verantwortung übertragen wird. Sie fungieren als Vorbilder für die Millionen junger Menschen, die ihre Zuhörer und Zuschauer sind.
Wenn der Computer der Lieblingsplatz ist und die besten Freunde im Internet zu finden sind

Hand aufs Herz: Wie viele Stunden verbringen Sie täglich an Ihrem PC, im Internet, mit Social Media und Computerspielen? Manchmal mehr manchmal weniger. Vielleicht übertreibt man es auch ab und zu. Aber zu viel ist es vermutlich noch nicht.

Das ist leider nicht bei jedem so. Computer- und Internetabhängigkeit sind ein gefährlicher Trend, von dem immer mehr junge Menschen, vor allem Jungen und Männer, betroffen sind. In einer repräsentativen Untersuchung fand das Forsa Institut heraus, dass 8,4 % der männlichen Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland süchtig nach Computerspielen sind. Bei den Mädchen und jungen Frauen liegt der Anteil bei 2,9 %.
Laut einer Umfrage „Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland“, durchgeführt von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), wiesen im Jahr 2015 0,79 Prozent der befragten Personen ein problematischen oder pathologisches (krankhaftes) Spielverhalten auf.
Wer glücksspielsüchtig ist, hat unter den massiven Folgen dieser Krankheit zu leiden. Die betroffenen sind eingenommen vom Spiel, werden von Hoffnungslosigkeit geplagt, spielen unter Umständen sogar mit Selbstmordgedanken oder werden depressiv. Doch nicht nur die erkrankte Person selbst leidet unter der Glücksspielsucht. Auch Angehörige und das gesamte soziale Umfeld sind betroffen. Im Gespräch mit der Suchtberaterin Michaela Jung fand das digitale Wochenmagazin HNA Sieben heraus, wie sich das äußert. Lesen Sie jetzt den vollständigen Artikel.
Wenn Suchtprävention wirksam sein soll, muss sie ihre Zielgruppe erreichen. Das hat sich wohl auch die Organisation „Blaues Kreuz“ zu Herzen genommen und in Zusammenarbeit mit der DAK-Gesundheit die Smartphone-App „blu:app“ entwickelt. Die Zielgruppe sind Jugendliche. Menschen, die mit Handy und Smartphone großgeworden sind und diese täglich nutzen. Zweck der App ist eine zielgerichtete Suchtprävention. Dabei wurden wichtige Bedürfnisse junger Menschen in den Vordergrund gestellt: sie möchten selbst entscheiden, anonym bleiben und unterhalten werden. In den vier verschiedenen Bereichen der App ist dies möglich.

Glücksspiel auf der Leinwand

„Weißt du, was mir an Las Vegas am besten gefällt? Dass du sein kannst, wer immer du willst.“

Dieses Zitat aus dem bekannten Film „21“ mit Kevin Spacey lässt uns vom Glücksspiel-Mekka in den USA träumen. Der Mathe-Professor Mickey Rosa (Spacey) hat die vermeintlich perfekte Formel entwickelt, um in jedem Casino der Welt beim Back Jack ganz groß abzuräumen. Mit ein paar Mathe-Studenten des renommierten MIT zieht er durch die Casinos von Las Vegas – und erleichter diese um Millionen. Natürlich bleiben sie nicht dauerhaft erfolgreich… Spannender Fact: Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit.