Neuigkeiten zu den Themen Spielerschutz, Glücksspielsucht und Prävention

Wo fängt Glücksspiel an?

Mikrotransaktionen. So nennt sich die Strategie vieler heutiger Hersteller von Online-Games. Neu ist diese Strategie nicht. Sie funktioniert meist so: Ein Spiel wird gratis oder sehr günstig angeboten. Die Spieler haben die Möglichkeit, an dem Spiel teilzunehmen, ohne (viel) Geld ausgeben zu müssen. Innerhalb der Spiels gibt es dann die Möglichkeit, virtuelle Gegenstände zu kaufen – mit realem Geld. Meist handelt sich dabei Kosmetik, die den Spielverlauf nicht maßgeblich beeinflusst. Soweit so harmlos.
Für Anbieter gewerblichen Glücksspiels haben sich die Anforderungen in den letzten Jahren stark verändert. Konnte man vor 30 Jahren noch relativ einfach eine Spielhalle eröffnen und die entsprechenden Gesetze überblicken, wird es heute schnell unübersichtlich.
Rückläufige Zahlen zeigt der Drogen- und Suchtbericht 2017 - Ein Sieg für die Präventionsarbeit. Wir fassen Ihnen die wichtigsten Ergebnisse zusammen.

Glücksspiel auf der Leinwand

„Weißt du, was mir an Las Vegas am besten gefällt? Dass du sein kannst, wer immer du willst.“

Dieses Zitat aus dem bekannten Film „21“ mit Kevin Spacey lässt uns vom Glücksspiel-Mekka in den USA träumen. Der Mathe-Professor Mickey Rosa (Spacey) hat die vermeintlich perfekte Formel entwickelt, um in jedem Casino der Welt beim Back Jack ganz groß abzuräumen. Mit ein paar Mathe-Studenten des renommierten MIT zieht er durch die Casinos von Las Vegas – und erleichter diese um Millionen. Natürlich bleiben sie nicht dauerhaft erfolgreich… Spannender Fact: Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit.
Liebe Merlato-Kunden, als Veranstalter oder Vermittler öffentlichen Glücksspiels sind Sie gemäß § 6 GlüÄndStV dazu verpflichtet, Spieler zu verantwortungsbewusstem Spiel anzuhalten. Ziel dabei ist es, das Entstehen von Glücksspielsucht zu verhindern. Sie sind somit dazu verpflichtet, ein Sozialkonzept zu erstellen, Ihre Mitarbeiter*innen schulen zu lassen, Ihren Betrieb gesetzeskonform zu führen. Das sind wichtige Schritte auf dem Weg gegen die Entstehung von Glücksspielsucht.
Am Mittwoch, 7. September 2016 nahm die Merlato GmbH an der Fachtagung „Glücksspiel und Jugendschutz“ der Thüringer Fachstelle GlücksSpielSucht teil. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Freistaat Thüringen und dem Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V (fdr).

Im Gehirn eines Glücksspielers

Liebe Merlato Kunden,

die meisten von uns können ihren Mitmenschen nur vor den Kopf gucken. Hirnforscher können uns auch in den Kopf gucken. Und fördern dabei oft erstaunliche Dinge zu Tage. Zum Beispiel die Erkenntnis, dass Glücksspiele Spuren im Gehirn hinterlassen.
Liebe Merlato Kunden,

sicherlich kennen Sie das: zum gemütlichen Abend auf der Couch gehört ein gutes Glas Rotwein genauso dazu, wie das Bier beim Fußball gucken mit den Freunden. Alkohol ist ein Teil unserer kulturellen Identität – genauso wie Glücksspiel – und das seit Jahrtausenden. Der Vergleich dieser beiden Produkte scheint zunächst absurd, dabei haben sie durchaus einiges gemein.