Computer-Abhängigkeit – Ein gefährlicher Trend

Wenn der Computer der Lieblingsplatz ist und die besten Freunde im Internet zu finden sind

Hand aufs Herz: Wie viele Stunden verbringen Sie täglich an Ihrem PC, im Internet, mit Social Media und Computerspielen? Manchmal mehr manchmal weniger. Vielleicht übertreibt man es auch ab und zu. Aber zu viel ist es vermutlich noch nicht.

Das ist leider nicht bei jedem so. Computer- und Internetabhängigkeit sind ein gefährlicher Trend, von dem immer mehr junge Menschen, vor allem Jungen und Männer, betroffen sind. In einer repräsentativen Untersuchung fand das Forsa Institut heraus, dass 8,4 % der männlichen Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland süchtig nach Computerspielen sind. Bei den Mädchen und jungen Frauen liegt der Anteil bei 2,9 %.

Das ZDF Politik-Magazin „Frontal 21“ hat am 14.02.2017 in einem Beitrag über Computerspielsucht berichtet. Darin werden drei junge Männer vorgestellt, die ein problematisches Computerspielverhalten aufweisen bis hin zur Abhängigkeit.

Den Computer und das Internet nutzen wir ja alle. Viele spielen auch am PC. Wie kommt es, dass einige ein Problem damit entwickeln? Es beginnt damit, dass Computerspiele eine Freizeitbeschäftigung sind. Für den einen oder anderen werden sie dann ein Rückzugsort vom „echten“ Leben, wo man sich nicht mit Problem oder ähnlichem auseinandersetzen muss. Im Computerspiel können positive Erfahrungen gemacht, Herausforderungen gemeistert und gleichgesinnte getroffen werden. Es ist eine schleichende Entwicklung – es wird immer mehr gespielt bis das Leben nur noch aus dem Spielen besteht. Der Betroffene verliert das Zeitgefühl, verdrängt die Realität, verliert die Kontrolle über das Spielverhalten. Dann werden bis zu 18 Stunden am Tag mit dem Computerspiel verbracht. Die völlige Erschöpfung am nächsten Tag wird dabei in Kauf genommen. Der Tag-Nacht-Rhythmus kehrt sich um.

Doch laut Experten sind Computerspiel- und Internetsucht sehr gut heilbar – deutlich besser als beispielsweise eine Cannabis-Abhängigkeit.

Marlene Mortler, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, ist beunruhigt von den Ergebnissen der oben erwähnten Forsa-Umfrage. Für sie heißt das: der Jugendschutz und die suchtpräventive Gestaltung von Computerspielen müssen verbessert werden.

Denn auch wenn die Heilungschancen gut sind: Vorsorge ist besser als Nachsorge. 

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Und lesen Sie hier eine Pressemeldung zur Forsa-Umfrage zur Computerspielsucht: Hier klicken >>>

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