Glücksspiel auf der Leinwand

Weißt du, was mir an Las Vegas am besten gefällt? Dass du sein kannst, wer immer du willst.“

Dieses Zitat aus dem bekannten Film „21“ mit Kevin Spacey lässt uns vom Glücksspiel-Mekka in den USA träumen. Der Mathe-Professor Mickey Rosa (Spacey) hat die vermeintlich perfekte Formel entwickelt, um in jedem Casino der Welt beim Back Jack ganz groß abzuräumen. Mit ein paar Mathe-Studenten des renommierten MIT zieht er durch die Casinos von Las Vegas – und erleichter diese um Millionen. Natürlich bleiben sie nicht dauerhaft erfolgreich… Spannender Fact: Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit.

Doch nicht nur „21“ zeigt uns das große Glücksspiel auf der Leinwand. Da wären noch Streifen wie „Casino“ aus dem Jahr 1995, „James Bond – Casino Royale“ aus 2006 und natürlich „Ocean’s 11-13“, in denen es allerdings nur am Rande ums Glücksspiel selbst geht

Am morgigen Donnerstag, 2. Februar, zeigt ProSieben ab 20:15 Uhr den Film „The Gambler“ mit Mark Wahlberg. Der Plot klingt fast klischeehaft: Jim Bennett steht als Literaturprofessor eigentlich mitten im Leben, ist jedoch spielsüchtig und daher hoch verschuldet. Er leiht sich von verschiedenen Personen Geld – Familie, Freunde, Kredithaie. Er hat  Probleme damit es zurück zu zahlen und verspielt neues Geld eh direkt wieder.


Welches Bild zeigen uns Hollywood und Co. von den Glücksspiel-Tempeln
in Deutschland und jenseits des Atlantiks?

Passiert es jedem Spieler früher oder später, dass er mit dem Spielen
nicht mehr aufhören kann und sich verschuldet?

Ruiniert die Teilnahme am Glücksspiel jedem früher oder später das Leben?

Der Film hält – zumindest scheinbar – für Jim ein Happy End bereit. Im echten Leben ist das nicht für jeden garantiert, für den Spielen zum Problem geworden ist.

Was also tun? Den Kopf in den Sand stecken? Prävention und Hilfestellung sind an dieser Stelle die Stichworte. Optimal läuft es doch, wenn es für jeden Spieler gar nicht erst so weit kommt wie für Jim in „The Gambler“. Wenn jeder Spieler weiß, wann es besser ist mal eine Pause zu machen. Und wenn dieser Punkt überschritten ist? Dann benötigt jeder Betroffene schnell professionelle Hilfe.
 
The Gambler“, ein, laut Kritikern, stimmungsvoller, (lebens-)philosophischer Film und eine subtile Charakterstudie. Wir werden sicherlich einmal reingucken.

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