Heute ist bundesweiter Aktionstag gegen Glücksspielsucht 2017

Liebe Merlato-Kunden,

heute ist Bundesweiter Aktionstag gegen Glücksspielsucht. Verbände, Beratungs- und Therapieeinrichtungen, das Hilfesystem und viele mehr zeigen an diesem Tag die Gefahren des Glücksspiels auf und stellen vor, wie sie in ihrer Arbeit gegen Glücksspielsucht tätig sind.

Auch wir stellen Ihnen heute einige Akteure vor, die sich gegen Glücksspielsucht engagieren.

Gesetzgeber, Ministerien und Behörden

Gesetzgeber, Ministerien und ausführende Behörden leisten einen nicht unerheblichen Beitrag im Kampf gegen Glücksspielsucht. Mit dem Glücksspielstaatsvertrag haben die Ministerpräsidenten aller 16 Bundesländer ein Gesetz verabschiedet, dessen Ziel es ist, das Entstehen von Glücksspielsucht zu verhindern. In jedem einzelnen Bundesland gibt es darüber hinaus ein Ministerium (teilweise auch verschiedene), das für das Thema Glücksspiel zuständig ist. Hier werden die Vorgaben, welche Maßnahmen zum Jugend- und Spielerschutz umgesetzt werden müssen, nochmal konkretisiert. Vollzugsbehörden wie beispielsweise die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Rheinland-Pfalz kontrollieren, dass Jugend- und Spielerschutzmaßnahmen auch tatsächlich überall umgesetzt werden. Damit kann sich niemand aus der Verantwortung ziehen.

Wissenschaftler

Wissenschaftler wie Prof. Dr. Meyer von der Universität Bremen setzen sich intensiv mit den Fragen auseinander, was Glücksspielsucht eigentlich ist, wie sie entstehen und welche Folgen sie haben kann. Aber auch praktische Fragen beschäftigen sie, beispielsweise welche Hindernisse es für Spielerschutz in der Praxis gibt und wie Spielerschutzinstrumente wie die Spielersperre verbessert werden können. Mit den Antworten auf diese Fragen können Maßnahmen zum Spielerschutz verbessert und die Entstehung von Glücksspielsucht erfolgreicher verhindert werden.

Merlato GmbH

Als Glücksspielanbieter wissen Sie sicherlich: Spieler- und Jugendschutz sind wichtig. Aber den Überblick zu behalten, was alles gefordert und was wann zu tun ist, kann bei dem Wust an Gesetzen und Vorschriften schon mal schwierig sein. Dafür sind wir da. In uns vereinen sich das Wissen über gesetzliche Vorgaben zum Jugend- und Spielerschutz, die fachliche Kompetenz in Sachen Glücksspielsucht und das Verständnis, wie alles praktisch umgesetzt werden kann und muss.

Das Trainer-Team der Merlato GmbH

Unsere Präventionsschulungen bieten wir nicht allein an – wir werden bei der Umsetzung von einem starken, kompetenten und motivierten Team unterstützt. Unsere Trainer schulen deutschlandweit Ihre Mitarbeiter in der Früherkennung problematischen und pathologischen Spielverhaltens. Dabei vermitteln sie nicht nur Fachwissen. Sie vermitteln Ihren Mitarbeitern vor allem Handlungskompetenzen im Umgang mit Spielgästen.

Glücksspielanbieter und ihre Mitarbeiter

Vermutlich wissen Sie selbst am besten, was Sie und Ihre Mitarbeiter alles tun, um das Entstehen von Glücksspielsucht zu verhindern. Es gibt zahlreiche Gesetze, die Maßnahmen vorschreiben, welche Glücksspielsucht verhindern sollen. Sie haben ein Sozialkonzept in Ihrer Spielhalle, Gastronomie mit Geldspielgeräten oder Sportwettannahmestelle. Sie schulen Ihre Mitarbeiter, damit diese wissen, woran sie auffälliges Spielverhalten erkennen und wie sie mit Spielern umgehen und kommunizieren können. Sie hängen Plakate aus, veröffentlichen Informationen zu den Gefahren des Glücksspiels und zu möglichen Hilfeeinrichtungen.

Grundsätzlich gilt: Jeder, der Lust hat, soll am Glücksspiel teilnehmen. Nach Möglichkeit soll niemand ein Problem damit bekommen – egal ob gesundheitlich oder finanziell. Und wenn es doch einmal so weit kommt, soll jeder Betroffene schnell Hilfe erhalten.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Die BZgA verfolgt das Ziel, Gesundheitsrisiken vorzubeugen und gesundheitsfördernde Lebensweisen zu unterstützen. Sie gehört auch zum Hilfesystem, an das sich Menschen wenden können, die ein Problem mit dem Glücksspiel haben. Auf den Internetseiten der BZgA beispielsweise können sich betroffene Spieler und Angehörige über Glücksspielsucht und mögliche Hilfeangebote informieren.

Beratungsstellen

Wenn eine Person Probleme mit dem Glücksspielen entwickelt, ist es wichtig, dass sie schnell professionelle Hilfe erhält. Zu dieser Hilfe zählen beispielsweise Beratungseinrichtungen. Sie bieten unterschiedliche Arten von Beratung und Unterstützung für Betroffene und deren Angehörige. Außerdem informieren sie über mögliche Therapieangebote.

Therapeuten

Für jemanden, der ein Problem mit dem Glücksspiel hat, kann eine Therapie der richtige Schritt sein. Hier werden Maßnahmen zur Behandlung der Krankheit ergriffen. Ziel einer Therapie ist es, die Heilung zu ermöglichen oder zu beschleunigen. Dabei geht es nicht nur um die Bekämpfung von Symptomen sondern auch um die Suche nach den Ursachen des Problems.

Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen sind selbstorganisierte Zusammenschlüsse von Menschen, die ein gleiches Problem oder Anliegen haben und etwas dafür oder dagegen tun möchten. Hier treffen sich Personen mit dem gleichen Problem, um ihre Sorgen zu besprechen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Lösungen zu finden. Auch Selbsthilfegruppen gehören zum Hilfesystem. Sie verfolgen nicht in erster Linie das Ziel, das Entstehen von Glücksspielsucht zu verhindern. Aber sie helfen den Menschen, die ein Problem mit dem Glücksspiel haben, dieses zu überwinden.

Fach- und Branchenverbände

Die Glücksspielbrache wird von allerlei Branchenverbänden vertreten; beispielsweise dem Fachverband Spielhallen (FSH), dem Bundesverband Automatenunternehmer (BA), dem Deutschen Sportwettenverband (DSWV) oder dem Fachverband Gastronomie-Aufstellunternehmer (FGA). Sie informieren ihre Mitglieder über Veränderungen der Gesetze zum Jugend- und Spielerschutz, sie treten in Austausch mit der Politik, um Spielerschutzmaßnahmen noch praxisnäher zu gestalten und sie vernetzen Glücksspielanbieter in ihrem Bestreben, ein spannendes Freizeitvergnügen anzubieten.

Vermutlich haben wir nicht alle Akteure aufgezählt, die zum Kampf gegen das Entstehen von Glücksspielsucht beitragen. Das würde auch den Rahmen sprengen. Doch als einer von vielen sagen wir „Danke" an alle, die ihren Beitrag leisten.

 

Sie haben Fragen oder möchten mit uns über das Thema diskutieren? Dann rufen Sie uns an unter Tel.: 04221 2890469 oder schreiben Sie uns über E-Mail: info@merlato.de.

Herzlichst,

Ihr Merlato-Team

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Für Sie interessant