Neue Ausführungsbestimmungen in Schleswig-Holstein

Liebe Merlato Kunden,

zum 24. Mai 2017 hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung in Schleswig-Holstein (MSGWG) Ausführungsbestimmungen für Spielhallen herausgegeben. Es handelt sich dabei um Mindestanforderungen an Sozialkonzepte, Dokumentationsberichte und Präventionsschulungen. Wir stellen Ihnen heute die wichtigsten Neuerungen vor.

Das Sozialkonzept

Im Sozialkonzept sind zwei Rollen explizit zu definieren: der Sozialkonzeptverantwortliche und der Sozialkonzeptbeauftragte. Der Sozialkonzeptverantwortliche trägt die Zuständigkeit für das Sozialkonzept im gesamten Unternehmen, erstellt das Sozialkonzept (lässt es erstellen), ist Ansprechpartner für Behörden und stellt die Wirksamkeit des Sozialkonzepts sicher. Darüber hinaus steht er im Austausch mit dem Sozialkonzeptbeauftragten. Dieser trägt die Verantwortung für die Umsetzung des Sozialkonzepts und aller darin enthaltenen Maßnahmen in der Spielhalle. Damit ist er Ansprechpartner für Spielgäste, deren Angehörige und die Mitarbeiter. Beide Personen sind namentlich und mit Kontaktdaten zu benennen. Es ist möglich, dass eine Person beide Rollen übernimmt – insbesondere in kleinen Spielhallen/ Unternehmen kann dies üblich sein.

Weitere erforderliche Inhalte im Sozialkonzept sind:

  • Präambel: hier müssen das Bewusstsein für Glücksspielsucht als Krankheit und die eigene Verantwortung als Glücksspielanbieter dargestellt werden;

  • Aufgaben, die im Rahmen des Spieler- und Jugendschutzes ausgeübt werden;

  • Detaillierte Beschreibung der Einlasssituation;

  • Spielersperre (Selbst- und Fremdsperre);

  • Jugendschutz;

  • Schulung der Mitarbeiter;

  • Spielrelevante Informationen und weitere Informationsmaterialien für Spielgäste.

 

Der Dokumentationsbericht

Alle zwei Jahre sind Spielhallenbetreiber dazu verpflichtet, der zuständigen Gewerbebehörde darüber zu berichten, welche Maßnahmen zum Jugend- und Spielerschutz umgesetzt wurden. Neben einem Bericht über die Weiterentwicklung des Sozialkonzepts ist auch ein Überblick über Einlasskontrollen, Spielersperren, Spielerschutzgespräche und Präventionsschulungen zu erstellen. 

Die Präventionsschulungen

Das gesamte Personal einer Spielhalle – Sozialkonzeptverantwortliche, -beauftragte und Servicemitarbeiter – ist vor Arbeitsantritt und danach regelmäßig alle drei Jahre zu schulen. Dazu sind zunächst eine Erstschulung und dann Wiederholungsschulungen zu besuchen. Beide Schulungsmodule müssen eine Dauer von acht Zeitstunden umfassen. Ziel der Erstschulung ist die Erlangung von grundlegendem Wissen zum Glücksspiel in Deutschland und zur Glücksspielsucht. In den Wiederholungsschulungen werden vor allem gemachte Erfahrungen mit den umgesetzten Spielerschutzmaßnahmen reflektiert.

Alle Schulungsanbieter müssen vom zuständigen Ministerium in Schleswig-Holstein zugelassen sein.

Selbstverständlich ist die Merlato GmbH als Schulungsanbieter in Schleswig-Holstein anerkannt und hat ein Sozialkonzept mit dem zuständigen Ministerium abgesprochen. Unsere Premium-Kunden erhalten automatisch eine Aktualisierung ihres Sozialkonzepts, angepasst an die neuen Anforderungen.

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