Sozialkonzepte für öffentliches Glücksspiel – Inhalt, Sinn und Zweck

Liebe Merlato-Kunden,

laut § 6 GlüStV sind die Veranstalter und Vermittler öffentlichen Glücksspiels dazu verpflichtet, Sozialkonzepte zu erstellen, in denen die Maßnahmen, die sie zum Jugend- und Spielerschutz ergreifen wollen, dargestellt werden. Wir stellen heute für Sie dar, was eigentlich in so einem Sozialkonzept drinstehen muss und welcher Sinn und Zweck damit verfolgt wird. 

Konkrete Handlungsanleitungen

Ein Sozialkonzept beschreibt genau, was in welcher Situation zu tun ist: wenn das, dann das. Arbeitsabläufe und Kommunikationsketten und konkrete Handlungsanweisungen für die Mitarbeiter sollen es diesen einfacher machen, Spieler- und Jugendschutzmaßnahmen umzusetzen. 

Jemand muss zuständig sein

In jedem Sozialkonzept muss eine Person namentlich benannt sein, die für das Sozialkonzept verantwortlich ist. Das heißt zum Einen, sie ist zuständig dafür, dass es das Sozialkonzept gibt, dass alle Mitarbeiter es kennen, dass es gelebt wird und das immer alle Materialien, die zur Umsetzung erforderlich sind, vorhanden sind. Zum Anderen ist diese Person Ansprechpartner für alle anderen Mitarbeiter, wenn diese Fragen zum Sozialkonzept und den vorgeschriebenen Jugend- und Spielerschutzmaßnahmen haben. 

Formulare

Auch verschiedene Formulare im Sozialkonzept – z.B. das für den Antrag auf Spielersperre oder die Dokumentationsliste – unterstützen die Mitarbeiter bei der Umsetzung der Maßnahmen zur Spielsuchtprävention. Auf den Formularen ist genau beschrieben, was wie zu tun ist. 

Aushänge und Flyer

Da die Mitarbeiter in einer Spielhalle, einem Sportwettbüro oder einer Gastronomie mit Geldspielgeräten erster Ansprechpartner für Spielgäste sind, müssen sie genau wissen, welche Spielerschutzprodukte sie bei ihrer Arbeit unterstützen – also Flyer oder Infos über Beratungsstellen. Da diese Materialien dem Spielerschutz dienen, sind sie Teil des Sozialkonzepts. 

Dienstanweisungen

Als Mitarbeiter in einer Spielhalle, einer Gastronomie mit Geldspielgeräten oder einem Sportwettbüro haben Ihre Leute verschiedene Pflichten – insbesondere im Zusammenhang mit dem Jugend- und Spielerschutz. Um sicherzustellen, dass jedem seine Pflichten bewusst sind, gibt es im Sozialkonzept verschiedene Dienstanweisungen. Sind diese vom Mitarbeiter unterschrieben, können Mitarbeiter und Chef sichergehen, dass jeder weiß, was verlangt wird und worauf man sich verlassen kann. 

Ein Handbuch bei der täglichen Arbeit

Die Mitarbeiter in einer Spielhalle, einem Sportwettbüro oder einer Gastronomie mit Geldspielgeräten sollten jederzeit die Möglichkeit haben, ins Sozialkonzept zu gucken. So können sie einzelne Informationen oder Handlungsanweisungen nachlesen, wenn sie etwas vergessen haben, sich nicht mehr ganz sicher sind oder eine Anregung benötigen, wie sie sich in einer bestimmten Situation verhalten können. 

Haben Sie Fragen zu diesem Thema oder benötigen Sie ein Sozialkonzept? Rufen Sie uns gern an unter 04221 2890469 oder schreiben Sie uns unter info@merlato.de.

Herzlichst

Ihr Merlato-Team

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Für Sie interessant