Stress hat man nicht, Stress macht man sich

Liebe Merlato-Kunden,

Sie kennen es sicherlich auch: ein wichtiges Projekt muss fristgerecht fertig werden, aber die Zeit rennt; Kollegen und Mitarbeiter werden krank und hinterlassen noch mehr Arbeit; im Privaten stehen eine Feier und ein Termin nach dem anderen an; und mit dem Partner läuft es auch nicht rund. Da sind die Rücken- und Kopfschmerzen vorprogrammiert, man wird tüdelig und vergisst Kleinigkeiten und entweder wird gar nichts mehr gegessen oder zu viel Fast Food.

Stress führt zu körperlichen Reaktionen

Stress kennt wohl jeder – mal mehr und mal weniger. Wer sich in einer stressigen Situation befindet, merkt das auf jeden Fall körperlich. Hormone werden ausgeschüttet – Adrenalin und Kortisol – was uns wachsamer und aktiver werden lässt. Muskeln spannen sich an, was zu den bekannten Nacken- oder Rückenschmerzen führen kann. Der Blutdruck und der Puls gehen hoch, die Spannung steigt.  Auch der Blutzucker steigt an, was häufig zu Heißhunger-Attacken führt.

Stress kann positiv oder negativ sein

Unsere körperlichen und mentalen Reaktionen unter Stress führen dazu, dass unsere Leistungsfähigkeit steigt. In solchen Momenten wird das Belohnungssystem im Gehirn aktiviert und Lernvorgänge werden gefördert. Diese Art von Stress empfinden wir positiv – der sogenannte Eustress.

Kritisch wird es erst, wenn die Anforderungen, die an uns gestellt werden, dauerhaft unsere Möglichkeiten übersteigen und Stress nicht mehr bewältigt werden kann. Stress wird als negativ empfunden – der sogenannte Disstress. Hält er zu lange an, sind wir chronisch überfordert. Unsere Arbeitsqualität sinkt und es kann zum Burnout oder auch zur Entwicklung einer Depression kommen.

Stress kommt von außen und von innen

Was wir als Stress empfinden und als wie schlimm wir ihn empfinden, ist ganz unterschiedlich. Das hat mit den äußeren Ursachen unseres Stresses zu tun, mit der persönlichen Einstellung gegenüber Herausforderungen und den körperlichen und mentalen Symptomen, die Stress in uns verursacht.

Äußere Ursachen für Stress sind die sogenannten Stressoren – also das, wovon der Stress in uns ausgelöst wird. Das können Situationen oder Personen sein, auf der Arbeit, in der Beziehung, im alltäglichen Weg zur Arbeit oder in großen Lebenskrisen wie Krankheiten und Verlusten.

„Stress passiert nicht. Stress ist die Art, wie du auf Dinge reagierst.“
(Verfasser unbekannt)

Die innere Einstellung zu Stress kann diesen verstärken oder abmildern. Je nachdem, wie mit Herausforderungen umgegangen wird, wie hoch die Ansprüche an sich selbst sind, ob auch mal „Nein“ gesagt werden kann.

Stress ist für jeden körperlich oder mental erlebbar. Bei einigen äußert er sich in physischen Beschwerden wie einem gereizten Magen, Migräne, Herzrasen oder schwitzigen Händen. Bei anderen ist es Vergesslichkeit, schlechte Stimmung und Gereiztheit oder ein Tunnelblick.

Stress kann reduziert werden

Natürlich sind wir dem Stress in unserem Leben nicht hilflos ausgesetzt. Die eigene Stressbelastung kann sowohl von außen als auch von innen gelindert werden. Äußere Stressoren lassen sich verändern indem zum Beispiel die Arbeit umorganisiert, mehr delegiert wird. Jeder kann sich außerdem die Frage stellen, ob die Tätigkeiten, die körperlich oder mental am anspruchsvollsten sind, auch zu der Tageszeit ausgeführt werden, zu der er am leistungsfähigsten ist. Unterbrechungen bei schwierigen Aufgaben sollten außerdem vermieden werden. Wenn es Konflikte mit anderen Personen gibt, die belastend wirken, sollte auf deren Lösung hingearbeitet werden. Eine Fortbildung oder ein Coaching für die fachlichen oder persönlichen Kompetenzen können ebenfalls hilfreich sein.

Einstellungen zu verändern, kann schon schwieriger sein, als die Arbeit umzuorganisieren – doch es ist ebenfalls möglich. Hinterfragen Sie Ihre Einstellungen einmal. Gibt es vielleicht Dinge, die einfach nicht geändert werden können und daher akzeptiert werden sollten? Haben Sie Grenzen gesetzt, die Ihren mentalen und physischen Möglichkeiten entsprechen? Und halten Sie diese auch ein? Was läuft gut in Ihrem Leben?

Tipp: Positiv denken! Nehmen Sie sich am Ende jeden Tages ein paar Minuten Zeit und verdeutlichen Sie sich drei Dinge, die Ihnen den Tag über Freude bereitet haben.

Der Schlüssel zum Umgang mit Stress heißt regenerative Stresskompetenz. Wenn es mal stressig wird, verfallen die meisten Menschen in alte, negative Verhaltensmuster: Alkohol trinken, Fast Food essen, wenig Bewegung. Häufig geschieht das unbewusst. Hinterfragen Sie daher ganz direkt, ob Sie Ihren Körper in derlei Situationen immer gut behandeln, ob es Ihnen möglich ist, sich aktiv zu entspannen. Die Fähigkeit dazu ist lernbar – und Übung verbessert sie stetig. Ausreichend Schlaf in einer dunklen und ruhigen Umgebung ist der erste Schritt. Entspannungsverfahren wie das Autogene Training können weitere sein. Computer und Smartphone vor dem Schlafengehen ruhen zu lassen, ist außerdem wichtig. Und auch die Pflege von Freundschaften und Beziehungen trägt zur Entspannung bei.

Burnout – wenn nichts mehr geht

Wenn Stress und damit einhergehende Erschöpfung zu lange anhalten, kann es zum Burnout und auch zur Depression kommen. Um noch entgegenwirken zu können, müssen die Anzeichen rechtzeitig erkannt werden. Dazu gehören Versagensängste, Überforderungsgefühle, der Eindruck, den Anforderungen nur noch unter höchstem Einsatz gerecht zu werden, Schlafstörungen, Infekte und mangelnde Erholungsfähigkeit.

Gegen Stress und Burnout – unser Seminar im November

Stress erlebt jeder, im privaten oder beruflichen Kontext, mal mehr und mal weniger. Damit dieser Stress für Sie nicht zu belastend oder sogar zum Burnout wird, bieten wir das Seminar Burnout Prävention an.

Termin: 24.10.2017

Ort: Köln

Dauer: 09:00 bis 17:00 Uhr

Trainer: Christian Hütt 

Inhalte:

  • Was versteht man unter Stress und Burnout?
  • Stressmanagement und der richtige Umgang mit Erschöpfung
  • Entspannungstechniken

 

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Wenn Stress und damit einhergehende Erschöpfung zu lange anhalten, kann es zum Burnout und auch zur Depression kommen. Ziel des Seminars ist es, die Anzeichen dafür rechtzeitig zu erkennen und zu lernen, dagegen zu steuern.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Rufen Sie uns gern an unter 04221 2890469 oder schreiben Sie uns unter info@merlato.de.

Herzlichst

Ihr Merlato-Team

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