Urlaub im Alltag bewahren

Liebe Merlato-Kunden,

der Sommer ist vorbei und für die Meisten liegt der Urlaub vermutlich auch schon ein paar Tage zurück. Sind Sie schon wieder voll im Alltag angekommen? Haben Routine und Trott Sie bereits wieder?

Kurz nach dem Urlaub schon wieder im Alltag gefangen sein – dass muss nicht sein. Urlaubforscher (ja, es gibt sie wirklich) haben sich damit beschäftigt, wie man sich den Urlaub im Alltag länger bewahren kann – inklusive Entspannung und positiven Erinnerungen. Aber auch kleine Urlaubserfahrungen im Alltag zu erleben ist wichtig.

Stellen wir uns als erstes die Frage, wovon Erholung im Urlaub eigentlich abhängt. Denn Sie kennen es sicher auch: das mit der Entspannung ist nicht immer so einfach. Das Sechs-Säulen-Modell der Erholung erklärt, welche Aspekte Stress reduzieren und Erholung fördern.

1. Gedankenfreiheit

Es klingt so simpel: Denke einfach nicht dran! Denke nicht an die Arbeit, denke nicht an den Stress. Dann bist du automatisch erholt. So simpel ist es tatsächlich nicht, denn unser Gehirn ist kein Lichtschalter und Gedanken können nicht einfach an- und ausgeschaltet werden. Doch die Fähigkeit, belastende Gedanken loszulassen, kann trainiert werden.

2. Entspannung

Nehmen Sie sich Zeit zum Nichts-Tun. Sein Sie müßig. Lassen Sie die Seele baumeln. Große aber auch kleine Auszeiten wirken Wunder.

3. Selbstbestimmung

Im Urlaub können wir selbst über unsere Zeit und Aktivitäten bestimmen: kein Arbeitsbeginn um 08:00 Uhr, keine Meetings, keine Wege, die wir gehen müssen. Wir entscheiden selbst, was wir wann und wo machen. Selbstbestimmung wirkt erholsam. Und wer seine Selbstbestimmung im Alltag fördert, fördert gleichzeitig die Erholung.

4. Herausforderung

Herausforderungen, Neues oder Abwechslung. Wenn wir etwas Neues erleben oder Herausforderungen meistern, macht uns das zufrieden. Das kann eine Sportart sein oder ein neuer Ort. Im Urlaub kommt es häufig von allein, dass wir Neues ausprobieren. Im Alltag kann das auch eingefügt werden. Überhaupt etwas zu erleben ist wichtig – denn nur Passivität erzeugt keinesfalls die größte Entspannung.

5. Sinn

Wer sein Tun und Handeln als sinnvoll erlebt, hat weniger Stress. Dem Urlaub kann man zum Beispiel Sinn geben, indem man eine soziale Einrichtung besucht.

6. Verbundenheit

Menschen sind soziale Wesen. Die Qualität unserer Beziehungen beeinflusst daher unser Wohlbefinden – auch im Urlaub.

 

Sinn und Zweck des Ganzen? Urlaub hat positive Effekte auf unsere Gesundheit. Er verringert das Risiko für Bluthochdruck und Herzkreislauferkrankungen. Depressiven Beschwerden und Erschöpfung wird vorgebeugt. Außerdem neigt derjenige, der regelmäßig in den Urlaub fährt, auch im Alltag zu einer gesünderen Lebensweise. Beispielsweise wird mehr Sport gemacht und weniger Alkohol getrunken. So fanden es japanische Forscher bereits in den 90er Jahre heraus. Urlaub muss dabei nicht immer gleich ein dreiwöchiger Urlaub in fernen Landen sein – auch Wellnesswochenenden oder „Balkonien“ zählen dazu.

Wir wünschen Ihnen schon mal einen schönen nächsten Urlaub und viel Entspannung im Alltag. 

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