Verhaltenssüchte im Fokus der Forschung

Liebe Merlato-Kunden,

Das Thema Verhaltenssucht rückt immer mehr in den Fokus der Forschung. So berichtet Mira Fricke vom Deutschlandfunk, dass etwa fünf Prozent der Bevölkerung in Deutschland an einer solchen Sucht leidet. Neben Glücksspielsucht zählen hierzu in erster Linie Kaufsucht, Videospielsucht und Pornografiesucht.

Wer ist davon betroffen?

Fricke betont, dass Menschen aus allen Bevölkerungsgruppen davon betroffen sind. Besonders gefährdet, eine solche Sucht zu entwickeln, sind jedoch Jugendliche. Aus diesem Grund ist es wichtig, in Spielhallen das Thema Jugendschutz ernst zu nehmen und stets Ausweiskontrollen durchzuführen. Ein erhöhtes Risiko haben auch Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl. Dies hängt damit zusammen, dass Verhaltensweisen, von denen man süchtig werden kann, ein Gefühl von Belohnung im Gehirn auslösen. Menschen, die sonst selten Bestätigung erfahren, sind also besonders anfällig, eine Verhaltenssucht zu entwickeln – sie erleben dadurch positive Gefühle, die andere Menschen eventuell durch eine Beziehung oder einen erfüllenden Beruf erfahren.

Was kennzeichnet eine Verhaltenssucht?

Allgemein berichtet Fricke von drei Kriterien für das Süchtig-Werden: Ein Mensch mit einer Verhaltenssucht erlebt Kontrollverlust. Das bedeutet, dass er dem Verhalten immer wieder nachgeht–  Er spielt also beispielsweise immer weiter, obwohl er eigentlich weiß, dass er damit aufhören sollte.  Außerdem hat eine Verhaltenssucht negative Konsequenzen für die betroffene Person. So hat sie etwa mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen, hat Probleme auf der Arbeit oder im privaten Umfeld. Bezeichnend ist zudem, dass die Verhaltensweise, nach der die Person süchtig ist, für sie immer an erster Stelle steht. Alle anderen Lebensbereiche werden der Sucht untergeordnet.

Wie kann geholfen werden?

Um Menschen mit einer Verhaltenssucht zu helfen, bedarf es in der Regel einer Therapie, die speziell an die Person und ihre Sucht angepasst ist. Fricke betont, dass es für den Therapie-Erfolg entscheidend ist, dass der betroffene Mensch selber erkennt, dass er süchtig ist und Hilfe benötigt.

Bei allen Verhaltenssüchten ist zudem wichtig, dass Menschen über das Suchtrisiko aufgeklärt werden und Prävention betrieben wird. Im Bereich Glücksspielsucht wird das Servicepersonal in Spielhallen geschult und weiß über Maßnahmen zum Jugend- und Spielerschutz Bescheid. Sind alle Ihre Mitarbeiter bereits geschult? Hier geht es zu unseren Schulungen: Jetzt klicken >>>

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