Harald Rilke - der Urbayer

Alter: 58 JahreHarald Rilke

Beruf: Heilpraktiker für Psychotherapie

Bei der Merlato seit: Juni 2017

Harald, wie bist du zur Merlato gekommen?

Eine Kollegin aus dem Heilpraktiker-Kreis  – Merlato-Trainerin Tanja Behme – hat mir von ihrer interessanten Tätigkeit bei der Merlato erzählt. Im Rahmen meiner therapeutischen Arbeit als Heilpraktiker für Psychotherapie beschäftige ich mich viel mit Ängsten, Zwängen und Phobien und finde das Thema Spielsuchtprävention spannend. So hab ich mich einfach beworben.

Welches Konzept verfolgst du in deinen Schulungen?

Mein Motto heißt „empathisches Verhalten durch Sensibilisierung“. Es ist nicht immer einfach problematische oder pathologische Spieler als kranke Menschen wahrzunehmen und Spielsucht als psychische Krankheit zu begreifen. Ich möchte die Teilnehmer insoweit sensibilisieren, dass sie Spielsucht als Krankheit verstehen und lernen Betroffenen – bzw. möglicherweise Betroffenen, denn dies lässt sich nicht auf Anhieb erkennen – empathisch gegenüber zu treten. So können die Teilnehmer ihre Hilfe anbieten, bevor eine Sucht entsteht.

Was erstaunt dich bei deiner Arbeit?

Ich bin immer wieder erstaunt, mit welchem Engagement die Teilnehmer in die Präventionsschulung kommen. Obwohl es sich um ein Pflichtseminar handelt, sind die Teilnehmer höchst interessiert und motiviert und bringen viele wertvolle eigene Erfahrungen mit ein, die den Schulungstag abrunden.

Was tust du, um abzuschalten und zu entspannen?

Ich praktiziere schon seit einigen Jahren Chi Gong – eine chinesische Heilgymnastik. Das hilft mir sehr beim Abschalten. Daneben treffe ich mich mit Freunden, mache aber auch Fahrradtouren oder gehe wandern. Zu Hause entspanne ich mich mit Lesen und Musik hören.

Was wünschst du dir für die Zukunft der Präventionsarbeit?

Aktuell gibt es keine bundesweit einheitlichen Grundlagen und Verordnungen, was den Bereich Spielsuchtprävention angeht. So gibt es etwa auch keine bundesweite Spielersperre – ein Gast, der sich an einem Standort sperren lässt, kann im Nachbarort wieder eine Spielhalle besuchen. Das halte ich nicht für sinnvoll. Für die Zukunft der Präventionsarbeit wünsche ich mir also einheitliche gesetzliche Grundlagen in ganz Deutschland und ein einheitliches Zentralregister für die Spielersperre.

Alter: 58 Jahre Beruf: Heilpraktiker für Psychotherapie Bei der Merlato seit: Juni 2017 Harald, wie bist du zur Merlato gekommen? Eine Kollegin aus dem Heilpraktiker-Kreis  –... mehr erfahren »
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Harald Rilke - der Urbayer

Alter: 58 JahreHarald Rilke

Beruf: Heilpraktiker für Psychotherapie

Bei der Merlato seit: Juni 2017

Harald, wie bist du zur Merlato gekommen?

Eine Kollegin aus dem Heilpraktiker-Kreis  – Merlato-Trainerin Tanja Behme – hat mir von ihrer interessanten Tätigkeit bei der Merlato erzählt. Im Rahmen meiner therapeutischen Arbeit als Heilpraktiker für Psychotherapie beschäftige ich mich viel mit Ängsten, Zwängen und Phobien und finde das Thema Spielsuchtprävention spannend. So hab ich mich einfach beworben.

Welches Konzept verfolgst du in deinen Schulungen?

Mein Motto heißt „empathisches Verhalten durch Sensibilisierung“. Es ist nicht immer einfach problematische oder pathologische Spieler als kranke Menschen wahrzunehmen und Spielsucht als psychische Krankheit zu begreifen. Ich möchte die Teilnehmer insoweit sensibilisieren, dass sie Spielsucht als Krankheit verstehen und lernen Betroffenen – bzw. möglicherweise Betroffenen, denn dies lässt sich nicht auf Anhieb erkennen – empathisch gegenüber zu treten. So können die Teilnehmer ihre Hilfe anbieten, bevor eine Sucht entsteht.

Was erstaunt dich bei deiner Arbeit?

Ich bin immer wieder erstaunt, mit welchem Engagement die Teilnehmer in die Präventionsschulung kommen. Obwohl es sich um ein Pflichtseminar handelt, sind die Teilnehmer höchst interessiert und motiviert und bringen viele wertvolle eigene Erfahrungen mit ein, die den Schulungstag abrunden.

Was tust du, um abzuschalten und zu entspannen?

Ich praktiziere schon seit einigen Jahren Chi Gong – eine chinesische Heilgymnastik. Das hilft mir sehr beim Abschalten. Daneben treffe ich mich mit Freunden, mache aber auch Fahrradtouren oder gehe wandern. Zu Hause entspanne ich mich mit Lesen und Musik hören.

Was wünschst du dir für die Zukunft der Präventionsarbeit?

Aktuell gibt es keine bundesweit einheitlichen Grundlagen und Verordnungen, was den Bereich Spielsuchtprävention angeht. So gibt es etwa auch keine bundesweite Spielersperre – ein Gast, der sich an einem Standort sperren lässt, kann im Nachbarort wieder eine Spielhalle besuchen. Das halte ich nicht für sinnvoll. Für die Zukunft der Präventionsarbeit wünsche ich mir also einheitliche gesetzliche Grundlagen in ganz Deutschland und ein einheitliches Zentralregister für die Spielersperre.

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