FAQ Präventionsschulung & Sachkundenachweis

Was ist eine Präventionsschulung?

In Präventionsschulungen werden den Teilnehmern und Teilnehmerinnen die gesetzlichen Regelungen des Automatenspiels bzw. der Sportwette in Deutschland sowie die wissenschaftlichen Grundlagen von Glücksspielsucht vermittelt.

Zur Teilnahme verpflichtet sind die mit der Aufsicht betrauten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einer Spielhalle, Gastronomie mit Geldspielgeräten oder Sportwettvermittlungsstelle.

Je nach Bundesland sind auch die Betreiber/in oder Inhaber/in eines Glücksspielbetriebes und weitere Mitarbeiter/innen zur Teilnahme an einer Präventionsschulung verpflichtet.

Folgende Inhalte werden in jeder Präventionsschulung vermittelt:

  • Pathologisches Glücksspiel
  • Entstehung, Ursache und Auswirkungen von Glücksspielsucht
  • Handlungskompetenzen im Umgang mit problematischen oder pathologischen Spielern und Spielerinnen
  • Staatlich anerkannte Hilfeangebote – bundesweit und regional

Die gesetzliche Grundlage dafür ist der Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV).

Melden Sie Ihre Mitarbeiter <<HIER>> an.

Was ist ein Sachkundenachweis?

Der Sachkundenachweis im Bereich des Glücksspielwesens ist eine besondere Form der Präventionsschulung. Den Sachkundenachweis gibt es nur in den Ländern Berlin und Hamburg. In beiden Bundesländern umfasst der Sachkundenachweis eine Schulung im Bereich Spielsuchtprävention sowie eine juristische Schulung für die/den Betreiber/in.

Was ist ein IHK Unterrichtungsnachweis?

Jede/r, die/der eine Erlaubnis nach § 33c GewO zur Aufstellung von Spielautomaten beantragt oder mit der Aufstellung von Spielautomaten beschäftigt ist, benötigt einen entsprechenden Sachkundenachweis der Industrie- und Handelskammer (IHK).

Im Rahmen der IHK-Unterrichtung werden den Teilnehmer/innen die für die Ausübung des Gewerbes notwendigen Kenntnisse über den Spieler- und Jugendschutz vermittelt. Die IHK-Schulung ist in der Gewerbeordnung geregelt (SpielV §10a). Die Schulung dauert 4 Zeitstunden. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Industrie- und Handelskammer (IHK).

Schulungsfristen nach Bundesländern:

Bundesland

Wann?

Wie häufig?

Baden-Württemberg

  • Vor Aufnahme der Tätigkeit
  • Alle drei Jahre

 

Bayern

  • Innerhalb eines halben Jahres nach Dienstantritt

 

  • Nach spätestens 2 Jahren ist eine Nachschulung durchzuführen.

Berlin

  • Spätestens zum Zeitpunkt der Aufnahme der Tätigkeit
  • Nicht näher definiert
  • Empfehlung: alle 2 Jahre

Brandenburg

  • Zum Zeitpunkt der Aufnahme der Tätigkeit
  • Einmal pro Jahr

Bremen

  • Nicht näher definiert
  • Regelmäßig
  • Empfehlung: alle 2 Jahre

Hamburg

Aufsichtspersonal:

  • Zum Zeitpunkt der Aufnahme der Tätigkeit

Aufsichtspersonal:

  • Erste Wiederholungsschulung nach drei Jahren
  • Danach erhöht sich die Wiederholungsfrequenz auf fünf Jahre

Hessen

  • Nicht näher definiert

 

  • Nicht näher definiert
  • Empfehlung: alle 2 Jahre

Mecklenburg-Vorpommern

  • Nicht näher definiert

 

  • Nicht näher definiert
  • Empfehlung: alle 2 Jahre

Niedersachsen

  • Nicht näher definiert

 

  • Nicht näher definiert
  • Empfehlung: alle 2 Jahre

Nordrhein-Westfalen

  • Spätestens 6 Monate nach Arbeitsbeginn
  • Erstmalig nach zwei Jahren
  • Im weiteren Verlauf jeweils nach drei Jahren

Rheinland-Pfalz

  • Vor erstmaliger Aufnahme der Tätigkeit muss eine Erstschulung von mindestens vier Unterrichtsstunden absolviert werden
  • Bis zum Ablauf von sechs Monaten nach Aufnahme der Tätigkeit muss eine umfassende Schulung besucht werden
  • Im Abstand von drei Jahren
  • Wiederholungsschulungen sind auch online möglich

Saarland

  • Nicht näher definiert

 

  • Nicht näher definiert
  • Empfehlung: alle 2 Jahre

Sachsen

  • Spätestens innerhalb von sechs Monaten nach Arbeitsbeginn
  • Die Schulungen sind alle drei Jahre zu wiederholen

Sachsen-Anhalt

  • Nicht näher definiert

 

  • Regelmäßig
  • Empfehlung: alle 2 Jahre

Schleswig-Holstein

  • Vor Dienstantritt
  • Nachschulung nach jeweils drei Jahren

Thüringen

  • Innerhalb eines halben Jahres nach Dienstantritt
  • Nachschulung nach drei Jahren
Was ist eine Präventionsschulung? In Präventionsschulungen werden den Teilnehmern und Teilnehmerinnen die gesetzlichen Regelungen des Automatenspiels bzw. der Sportwette in Deutschland sowie die... mehr erfahren »
Fenster schließen
FAQ Präventionsschulung & Sachkundenachweis

Was ist eine Präventionsschulung?

In Präventionsschulungen werden den Teilnehmern und Teilnehmerinnen die gesetzlichen Regelungen des Automatenspiels bzw. der Sportwette in Deutschland sowie die wissenschaftlichen Grundlagen von Glücksspielsucht vermittelt.

Zur Teilnahme verpflichtet sind die mit der Aufsicht betrauten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einer Spielhalle, Gastronomie mit Geldspielgeräten oder Sportwettvermittlungsstelle.

Je nach Bundesland sind auch die Betreiber/in oder Inhaber/in eines Glücksspielbetriebes und weitere Mitarbeiter/innen zur Teilnahme an einer Präventionsschulung verpflichtet.

Folgende Inhalte werden in jeder Präventionsschulung vermittelt:

  • Pathologisches Glücksspiel
  • Entstehung, Ursache und Auswirkungen von Glücksspielsucht
  • Handlungskompetenzen im Umgang mit problematischen oder pathologischen Spielern und Spielerinnen
  • Staatlich anerkannte Hilfeangebote – bundesweit und regional

Die gesetzliche Grundlage dafür ist der Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV).

Melden Sie Ihre Mitarbeiter <<HIER>> an.

Was ist ein Sachkundenachweis?

Der Sachkundenachweis im Bereich des Glücksspielwesens ist eine besondere Form der Präventionsschulung. Den Sachkundenachweis gibt es nur in den Ländern Berlin und Hamburg. In beiden Bundesländern umfasst der Sachkundenachweis eine Schulung im Bereich Spielsuchtprävention sowie eine juristische Schulung für die/den Betreiber/in.

Was ist ein IHK Unterrichtungsnachweis?

Jede/r, die/der eine Erlaubnis nach § 33c GewO zur Aufstellung von Spielautomaten beantragt oder mit der Aufstellung von Spielautomaten beschäftigt ist, benötigt einen entsprechenden Sachkundenachweis der Industrie- und Handelskammer (IHK).

Im Rahmen der IHK-Unterrichtung werden den Teilnehmer/innen die für die Ausübung des Gewerbes notwendigen Kenntnisse über den Spieler- und Jugendschutz vermittelt. Die IHK-Schulung ist in der Gewerbeordnung geregelt (SpielV §10a). Die Schulung dauert 4 Zeitstunden. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Industrie- und Handelskammer (IHK).

Schulungsfristen nach Bundesländern:

Bundesland

Wann?

Wie häufig?

Baden-Württemberg

  • Vor Aufnahme der Tätigkeit
  • Alle drei Jahre

 

Bayern

  • Innerhalb eines halben Jahres nach Dienstantritt

 

  • Nach spätestens 2 Jahren ist eine Nachschulung durchzuführen.

Berlin

  • Spätestens zum Zeitpunkt der Aufnahme der Tätigkeit
  • Nicht näher definiert
  • Empfehlung: alle 2 Jahre

Brandenburg

  • Zum Zeitpunkt der Aufnahme der Tätigkeit
  • Einmal pro Jahr

Bremen

  • Nicht näher definiert
  • Regelmäßig
  • Empfehlung: alle 2 Jahre

Hamburg

Aufsichtspersonal:

  • Zum Zeitpunkt der Aufnahme der Tätigkeit

Aufsichtspersonal:

  • Erste Wiederholungsschulung nach drei Jahren
  • Danach erhöht sich die Wiederholungsfrequenz auf fünf Jahre

Hessen

  • Nicht näher definiert

 

  • Nicht näher definiert
  • Empfehlung: alle 2 Jahre

Mecklenburg-Vorpommern

  • Nicht näher definiert

 

  • Nicht näher definiert
  • Empfehlung: alle 2 Jahre

Niedersachsen

  • Nicht näher definiert

 

  • Nicht näher definiert
  • Empfehlung: alle 2 Jahre

Nordrhein-Westfalen

  • Spätestens 6 Monate nach Arbeitsbeginn
  • Erstmalig nach zwei Jahren
  • Im weiteren Verlauf jeweils nach drei Jahren

Rheinland-Pfalz

  • Vor erstmaliger Aufnahme der Tätigkeit muss eine Erstschulung von mindestens vier Unterrichtsstunden absolviert werden
  • Bis zum Ablauf von sechs Monaten nach Aufnahme der Tätigkeit muss eine umfassende Schulung besucht werden
  • Im Abstand von drei Jahren
  • Wiederholungsschulungen sind auch online möglich

Saarland

  • Nicht näher definiert

 

  • Nicht näher definiert
  • Empfehlung: alle 2 Jahre

Sachsen

  • Spätestens innerhalb von sechs Monaten nach Arbeitsbeginn
  • Die Schulungen sind alle drei Jahre zu wiederholen

Sachsen-Anhalt

  • Nicht näher definiert

 

  • Regelmäßig
  • Empfehlung: alle 2 Jahre

Schleswig-Holstein

  • Vor Dienstantritt
  • Nachschulung nach jeweils drei Jahren

Thüringen

  • Innerhalb eines halben Jahres nach Dienstantritt
  • Nachschulung nach drei Jahren
Filter schließen
Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!
Zuletzt angesehen