FAQ Spielersperre

Spielersperre und Zugangskontrolle: Was heißt das?

Eine Zugangskontrolle beschreibt die Kontrolle des Spielers vor Einlass in die Spielhalle bzw. Sportwettvermittlungsstelle. Diese Kontrolle kann im Rahmen des Jugendschutzes eine Sichtkontrolle oder eine Ausweiskontrolle sein. Falls Sie in Ihrem Betrieb gesperrte Spieler haben, dient die Zugangskontrolle auch dazu, den Spielgast mit Ihrer Sperrdatei abzugleichen.

Die Spielersperre ist ein Instrument, Spieler mit problematischem oder pathologischem Spielverhalten vom Spiel oder dem Wetten in Ihrem Standort auszuschließen. In einigen Bundesländern ist das Anbieten einer Spielersperre vorgeschrieben (siehe weitere Infos unten). Haben Sie gesperrte Spieler oder haben Sie Ihren Betrieb in einem Bundesland mit übergreifender Spielersperre (z.B. Hessen) ist eine Zugangskontrolle obligatorisch.

Mit der Zugangskontrolle der Merlato sind Sie auf der sicheren Seite. Wie es funktioniert, lesen Sie <<hier>>.

Spielersperre: Standortbezogen oder übergreifend?

Je nach Bundesland gibt es verschiedene Formen der Spielersperre. In einigen Ländern betrifft der Sperrwunsch des Spielers nur den aktuellen Standort oder, wie bereits in Hessen für Spielhallen umgesetzt, es sind alle Spielhallen eines Bundeslandes von einer Sperre betroffen. Rheinland-Pfalz hat bereits eine entsprechende Regelung für Sportwetten: Wer sich in einer Wettvermittlungsstelle sperren lässt, ist in allen Wettbüros in Rheinland-Pfalz gesperrt.

In den folgenden Bundesländern gibt es eine gesetzlich vorgeschriebene Spielersperre:

  • Baden-Württemberg (gemäß §45 LGlüG)
  • Berlin (gemäß §6 Abs. 6 SpielhG Bln)
  • Bremen (gemäß §4 Abs. 1 Punkt 5 BremSpielhG)
  • Hessen (gemäß §6 Abs. 1 SpielhG)
  • Rheinland-Pfalz (gemäß LGlüG)
  • Sachsen-Anhalt (gemäß §7 SpielhG LSA)
  • Schleswig-Holstein (gemäß §5 Abs. 3 SpielhG)

In den folgenden Bundesländern gibt es zwar keine gesetzlich vorgeschriebene Spielersperre, aber zum Teil besondere Anforderungen:

  • Bayern: Für Spielhallen, die eine Befreiung von dem Verbot für Mehrfachkonzessionen mittels qualitativer Anpassung nach §29 Abs. 4 Satz 4 GlüÄndStV i.V. m. Art 12 Sätze 1 und 2 AGGlüStV erwirkt haben, gelten abweichende Regelungen (Anpassungskonzept). Neben anderen Maßnahmen wird eine Spielersperre gefordert.
  • Brandenburg: Vorgeschrieben ist gemäß §1 Punkt 6 SpielhSozV jedoch der Ausschluss von bekannten pathologischen Spielerinnen und Spielern vom Spieleangebot im Rahmen des Hausrechts.
  • Hamburg: Vorgeschrieben ist es gemäß §6 Abs. 6 HmbgSpielhG jedoch, vom Spielverhalten her auffällige Personen vom Spiel auszuschließen.
  • Mecklenburg- Vorpommern: Keine Spielersperre
  • Niedersachsen: Neues Glücksspielgesetz in Planung
  • Nordrhein-Westfalen: Gemäß den organisatorischen und inhaltlichen Mindestanforderungen an Sozialkonzepte in Nordrhein-Westfalen gemäß Glücksspielstaatsvertrag ist jedoch ein Hausverbot als Maßnahme des Spielerschutzes vorgeschrieben.
  • Saarland: Keine Spielersperre
  • Sachsen: Die Glückspielaufsicht im Freistaat Sachsen fordert jedoch eine freiwillige Selbstsperre.
  • Thüringen: Das Muster-Sozialkonzept für Thüringer Spielhallen enthält jedoch eine standortbezogene Spielersperre.

Achtung!

In Bundesländern, die per Gesetz keine Spielersperre vorsehen, sollten Sie auch keine Sperre aussprechen. Eine Option wäre ggf. ein freiwilliges Hausverbot. Falls Sie diesbezüglich eine Beratung wünschen, rufen Sie uns gern unter 04221 2890469 an!

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FAQ Spielersperre

Spielersperre und Zugangskontrolle: Was heißt das?

Eine Zugangskontrolle beschreibt die Kontrolle des Spielers vor Einlass in die Spielhalle bzw. Sportwettvermittlungsstelle. Diese Kontrolle kann im Rahmen des Jugendschutzes eine Sichtkontrolle oder eine Ausweiskontrolle sein. Falls Sie in Ihrem Betrieb gesperrte Spieler haben, dient die Zugangskontrolle auch dazu, den Spielgast mit Ihrer Sperrdatei abzugleichen.

Die Spielersperre ist ein Instrument, Spieler mit problematischem oder pathologischem Spielverhalten vom Spiel oder dem Wetten in Ihrem Standort auszuschließen. In einigen Bundesländern ist das Anbieten einer Spielersperre vorgeschrieben (siehe weitere Infos unten). Haben Sie gesperrte Spieler oder haben Sie Ihren Betrieb in einem Bundesland mit übergreifender Spielersperre (z.B. Hessen) ist eine Zugangskontrolle obligatorisch.

Mit der Zugangskontrolle der Merlato sind Sie auf der sicheren Seite. Wie es funktioniert, lesen Sie <<hier>>.

Spielersperre: Standortbezogen oder übergreifend?

Je nach Bundesland gibt es verschiedene Formen der Spielersperre. In einigen Ländern betrifft der Sperrwunsch des Spielers nur den aktuellen Standort oder, wie bereits in Hessen für Spielhallen umgesetzt, es sind alle Spielhallen eines Bundeslandes von einer Sperre betroffen. Rheinland-Pfalz hat bereits eine entsprechende Regelung für Sportwetten: Wer sich in einer Wettvermittlungsstelle sperren lässt, ist in allen Wettbüros in Rheinland-Pfalz gesperrt.

In den folgenden Bundesländern gibt es eine gesetzlich vorgeschriebene Spielersperre:

  • Baden-Württemberg (gemäß §45 LGlüG)
  • Berlin (gemäß §6 Abs. 6 SpielhG Bln)
  • Bremen (gemäß §4 Abs. 1 Punkt 5 BremSpielhG)
  • Hessen (gemäß §6 Abs. 1 SpielhG)
  • Rheinland-Pfalz (gemäß LGlüG)
  • Sachsen-Anhalt (gemäß §7 SpielhG LSA)
  • Schleswig-Holstein (gemäß §5 Abs. 3 SpielhG)

In den folgenden Bundesländern gibt es zwar keine gesetzlich vorgeschriebene Spielersperre, aber zum Teil besondere Anforderungen:

  • Bayern: Für Spielhallen, die eine Befreiung von dem Verbot für Mehrfachkonzessionen mittels qualitativer Anpassung nach §29 Abs. 4 Satz 4 GlüÄndStV i.V. m. Art 12 Sätze 1 und 2 AGGlüStV erwirkt haben, gelten abweichende Regelungen (Anpassungskonzept). Neben anderen Maßnahmen wird eine Spielersperre gefordert.
  • Brandenburg: Vorgeschrieben ist gemäß §1 Punkt 6 SpielhSozV jedoch der Ausschluss von bekannten pathologischen Spielerinnen und Spielern vom Spieleangebot im Rahmen des Hausrechts.
  • Hamburg: Vorgeschrieben ist es gemäß §6 Abs. 6 HmbgSpielhG jedoch, vom Spielverhalten her auffällige Personen vom Spiel auszuschließen.
  • Mecklenburg- Vorpommern: Keine Spielersperre
  • Niedersachsen: Neues Glücksspielgesetz in Planung
  • Nordrhein-Westfalen: Gemäß den organisatorischen und inhaltlichen Mindestanforderungen an Sozialkonzepte in Nordrhein-Westfalen gemäß Glücksspielstaatsvertrag ist jedoch ein Hausverbot als Maßnahme des Spielerschutzes vorgeschrieben.
  • Saarland: Keine Spielersperre
  • Sachsen: Die Glückspielaufsicht im Freistaat Sachsen fordert jedoch eine freiwillige Selbstsperre.
  • Thüringen: Das Muster-Sozialkonzept für Thüringer Spielhallen enthält jedoch eine standortbezogene Spielersperre.

Achtung!

In Bundesländern, die per Gesetz keine Spielersperre vorsehen, sollten Sie auch keine Sperre aussprechen. Eine Option wäre ggf. ein freiwilliges Hausverbot. Falls Sie diesbezüglich eine Beratung wünschen, rufen Sie uns gern unter 04221 2890469 an!

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