Eine Forschergruppe des Instituts für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung der Universität Hamburg beschäftigt sich mit der Glücksspielproblematik bei türkeistämmigen Migranten. Aus repräsentativen Befragungen ist bekannt, dass die Gruppe der türkeistämmigen Migranten einen überdurchschnittlich hohen Anteil von Personen mit einem pathologischen Spielverhalten aufweist. Gleichzeitig ist es jedoch laut verschiedener Studien so, dass die Raten der türkeistämmigen Migranten, die entsprechende Hilfeangebote in Anspruch nehmen, sehr gering sind. Ebenfalls sind die Erfolgsquoten begonnener therapeutischer Maßnahmen eher gering.