Am 17.10.2018 veranstaltete das Präventionsprojekt Glücksspiel gemeinsam mit dem Café Beispiellos unter dem Motto „Hand in Hand“ eine Fachtagung zur Prävention von Glücksspielsucht. Neben verschiedenen Referenten und Gästen aus Wissenschaft, Praxis, Politik, Wirtschaft und Suchthilfe nahm die Merlato GmbH an dieser spannenden und erkenntnisreichen Fachtagung teil.
Laut einer Umfrage „Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland“, durchgeführt von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), wiesen im Jahr 2015 0,79 Prozent der befragten Personen ein problematischen oder pathologisches (krankhaftes) Spielverhalten auf.
Wer glücksspielsüchtig ist, hat unter den massiven Folgen dieser Krankheit zu leiden. Die betroffenen sind eingenommen vom Spiel, werden von Hoffnungslosigkeit geplagt, spielen unter Umständen sogar mit Selbstmordgedanken oder werden depressiv. Doch nicht nur die erkrankte Person selbst leidet unter der Glücksspielsucht. Auch Angehörige und das gesamte soziale Umfeld sind betroffen. Im Gespräch mit der Suchtberaterin Michaela Jung fand das digitale Wochenmagazin HNA Sieben heraus, wie sich das äußert. Lesen Sie jetzt den vollständigen Artikel.
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jeder Mensch, der von einer Abhängigkeitserkrankung betroffen ist, leidet darunter. Egal, ob es sich um eine Alkoholabhängigkeit, eine Glücksspielsucht oder eine Drogensucht handelt. Physische und psychische Leiden gehen immer damit einher.

Doch nicht nur die abhängige Person selbst leidet unter ihrer Krankheit. Oft sind ihr nahestehende Menschen von einer Co-Abhängigkeit betroffen.
Am Freitag, 23.09.2016 lud die SPD-Bundestagsfraktion nach Paderborn zur Diskussion zum Thema „Glücksspielsucht. Rien ne va plus?“ ein. Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich, laut eigenen Angaben, für einen starken Verbraucherschutz ein und lud daher zur Diskussion darüber ein, wie ein bestmöglicher Schutz vor den Versuchungen des Glücksspiels erreicht werden kann.

Teilnehmer der Diskussionsrunde waren Burkhard Blienert, Mitglied des Bundestages und Drogen- und Suchtpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, Ulrich Kelber, Mitglied des Bundestages und parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Justiz und für Verbraucherschutz sowie Ilona Füchtenschnieder-Petry, Leiterin der Landeskoordinierungsstelle Glücksspielsucht NRW und etwa 20 Gäste.
Liebe Merlato Kunden,

seit vielen Jahren ist Deutschland ein beliebtes Einwanderungsland, so die OECD. Menschen mit Migrationshintergrund begegnen uns in vielen Lebenssituationen – auch beim Glücksspiel. In einem Interview, das die SUCHT.HAMBURG, die landesweite Fachstelle für Suchtfragen, mit Nida Yapar, der dortigen Referentin für Suchtprävention und kulturelle Vielfalt, führte, wird dieses Thema beleuchtet.
Glücksspiel ist ein Freizeitvergnügen, dem die allermeisten Menschen ohne Probleme nachgehen. Doch es gibt einige, für die das Spielen zum Problem wird. Ihr Spielverhalten ist problematisch oder sogar pathologisch, also krankhaft. Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigen 0,51 % der Deutschen ein problematisches Spielverhalten und 0,49 % ein pathologisches Spielverhalten – das sind etwa 275.000 bzw. 264.000 Personen.